Betty Aberlin ist eine amerikanische Schauspielerin, Schriftstellerin und Dichterin. Sie ist am besten als Lady Aberlin aus der pädagogischen Fernsehserie "Mister Rogers 'Neighborhood" bekannt. Von ihrer Karriere am Phoenix Theatre bis hin zu interessanten Charakteren im Fernsehen und in Filmen hat Aberlin als Schauspielerin einen langen Weg zurückgelegt. Als Betty Kay Ageloff geboren, wuchs sie in einer jüdischen Familie auf und studierte an öffentlichen Schulen in Staten Island und Queens. Später absolvierte sie das Bennington College und studierte modernen Tanz, Literatur und Kunst bei den renommierten Schriftstellern Bernard Malamud und Howard Nemerov. Sie wagte sich dann an die Schauspielerei und etablierte sich im Laufe der Jahre erfolgreich. Sie gilt heute als eine der besten TV-Veteraninnen Hollywoods. Als Schriftsteller hat Aberlin mehrere Gedichte veröffentlicht und auch zu einer literarischen Website beigetragen. Ihre Leistungen in den Bereichen Schauspiel und Schreiben haben ihr den Respekt und die Liebe von Millionen eingebracht. Aberlin ist seit 2011 im Ruhestand und verbringt ihr Leben derzeit abseits der Medien und der Öffentlichkeit.

Schauspielkarriere

Betty Aberlin gab 1954 ihr Schauspieldebüt und trat in der Volksoper „Sandhog“ auf. Die von Earl Robinson und Waldo Salt geschaffene Oper wurde im Phoenix Theatre uraufgeführt. Aberlin wurde dann in der Kinderfernsehserie 'Mister Rogers' Neighborhood 'als "Lady Aberlin" besetzt, eine Rolle, die sie 33 Jahre lang spielte. Diese Bildungsserie, die aus halbstündigen Episoden bestand, die von Fred Rogers erstellt und moderiert wurden, richtete sich hauptsächlich an Kinder im Vorschulalter im Alter von zwei bis fünf Jahren. Die Serie debütierte im Oktober 1962 im CBC-Fernsehen. Im Mai 1997 wurde sie als die am längsten laufende Kinderfernsehserie bezeichnet und hielt diesen Rekord bis Juli 2002.

Die Schauspielerin war 1975 in der Fantasy-Sitcom „The Smothers Brothers Show“ zu sehen. Für kurze Zeit moderierte sie eine Nachtradiosendung bei WYEP-FM in Pittsburgh. Die Show zeigte Comedy-, Jazz- und Poesieaufführungen. Aberlin half dabei, diesen Radiosender als nichtkommerziellen öffentlichen Sender für progressive Kunst, Musik und öffentliche Angelegenheiten zu etablieren. Sie schrieb und spielte eine Sequenz für das Lied "Stop Me Before I Love Again" in einer Show, die auf PBS ausgestrahlt wurde.

Später in ihrer Karriere drehte die Schauspielerin zahlreiche Filme mit dem Filmemacher und Schauspieler Kevin Smith. Sie drehte zuerst "Dogma", einen Fantasy-Comedy-Film, in dem auch Ben Affleck, Linda Fiorentino, Matt Damon, Alan Rickman, Salma Hayek, Bud Cort und Chris Rock mitwirkten. Im Jahr 2004 wurde Aberlin in "Jersey Girl" besetzt. Dieser Film erzählte die Geschichte eines jungen Mannes, der sich inmitten einer plötzlichen Familientragödie um seine kluge Tochter kümmern muss. Mit einem Gesamtbudget von 35 Millionen US-Dollar war der Film Kevin Smiths Film mit dem größten Budget. An der Abendkasse wurden jedoch nur 36 Millionen US-Dollar eingespielt.

In den Jahren 2008 und 2011 drehte Aberlin die Filme "Zack und Miri machen einen Porno" bzw. "Red State". Während der erste Film ein romantischer Sex-Comedy-Film ist, ist der zweite ein unabhängiger Action-Horrorfilm. Beide Filme haben sich an der Abendkasse gut geschlagen.

Aberlin spielte 1978 als Heather in der Produktion von "Ich bringe meinen Act zusammen und nehme ihn auf die Straße". Als nächstes spielte sie die Rolle von Meryl Streeps Schwester in dem Stück "Alice im Konzert". Das Stück basierte auf dem populären Geschichte, "Alice im Wunderland". Die Schauspielerin spielte auch die gleiche Rolle in der Fernsehversion des Stücks mit dem Titel "Alice im Palast".

Als Schriftstellerin hat Betty Aberlin zu einer literarischen Website namens "Fresh Yarn" beigetragen. Die Website veröffentlichte 2005 ihren Aufsatz „The Blonding of America“. In diesem Aufsatz spricht sie über Privilegien und körperliche Erscheinung. Sie erzählt ihre eigene Geschichte vom Kauf einer blonden Perücke, um ihr graues Haar zu verstecken. Sie beobachtet, wie das Tragen der Perücke ihre rassischen und ethnischen Merkmale auslöscht und wie sich diese Veränderung ihres physischen Erscheinungsbilds auch auf ihre Bewusstseinsstufe auswirkt.

Im Jahr 2008 veröffentlichte Aberlin eine Gedichtsammlung mit dem Titel "The White Page Poems". Die Sammlung wurde als Ergänzung zur Gedichtsammlung von George MacDonald aus dem Jahr 1880 mit dem Titel "A Book of Strife" in Form des Tagebuchs eines Alten veröffentlicht Seele'.

Betty Aberlin wurde am 30. Dezember 1942 in New York City, USA, als Betty Kay Ageloff geboren. Sie studierte an öffentlichen Schulen in Queens und Staten Island. Später besuchte sie das Bennington College und studierte dort Kunst und modernen Tanz.

Aberlin kam zu ihrem Liebesleben und heiratete am 13. Januar 1973 Seaborn Gustavus Jones Jr. Das Ehepaar ließ sich später scheiden.

Diese Dame war die erste Wahl für die Figur von Barbara im Film "Nacht der lebenden Toten" von 1968.

In dem Song "Lady Aberlin's Muumuu" des Musikers Jonathan Coulton ging es um den Charakter dieser Schauspielerin "Mister Rogers".

Kurzinformation

Geburtstag 30. Dezember 1942

Staatsangehörigkeit Amerikaner

Sonnenzeichen: Steinbock

Auch bekannt als: Betty Kay Ageloff

Geboren in: New York City

Berühmt als Schauspielerin

Familie: Ehepartner / Ex-: Seaborn Gustavus Jones Jr. (Ex-Ehemann) Stadt: New York City US-Bundesstaat: New Yorker Weitere Fakten Ausbildung: Curtis High School, Bennington College