2020

Die berühmte irakisch-britische Architektin Zaha Hadid ist bekannt für ihre Entwürfe des "Rosenthal Center for Contemporary Art" und des "Heydar Aliyev Centre".

Zaha Hadid war eine irakisch-britische Architektin, die als erste arabische Frau den renommierten Pritzker-Architekturpreis erhielt. Bekannt für ihre ausdrucksstarken Designs, die sich durch fließende Formen mit mehreren Perspektiven auszeichnen, galt sie als Pionierin zeitgenössischer avantgardistischer Architekturstile. International bekannt für ihre experimentellen Stile und innovativen Designs, war sie unter anderem die Vordenkerin der Entwürfe des Wasserzentrums für die Olympischen Spiele 2012 in London und des Broad Art Museum in den USA. In Bagdad in eine wohlhabende Familie geboren, erhielt sie eine luxuriöse Erziehung und besuchte Internate in England und der Schweiz. Schon als junges Mädchen hatte sie keinen Zweifel daran, dass sie eines Tages eine berufliche Laufbahn einschlagen würde. Intelligent und ehrgeizig studierte sie Mathematik an der American University of Beirut, bevor sie nach London zog, um die Architectural Association School of Architecture zu besuchen. Sie wurde schließlich britische Staatsbürgerin und gründete ein eigenes Architekturbüro, das sich als sehr erfolgreich erwies. Ihre innovativen Designs und experimentellen Stile fanden internationale Beachtung und innerhalb weniger Jahre etablierte sie sich als weltbekannte Architektin. Sie verfolgte auch eine Lehrkarriere und übernahm neben ihrer Architekturkarriere einige hochkarätige Innenarbeiten.

Kindheit & frühes Leben

Zaha Mohammad Hadid wurde am 31. Oktober 1950 in Bagdad, Irak, in eine einflussreiche Familie geboren. Ihr Vater, Muhammad al-Hajj Husayn Hadid, war Industrieller und Mitbegründer der Nationaldemokratischen Partei im Irak. Ihre Mutter, Wajiha al-Sabunji, war Künstlerin.

Hadids Erziehung durch ihren unglaublich erfolgreichen Vater hob die Grundlage ihrer Vorstellung hervor, dass "es nie eine Frage gab, dass ich ein Profi sein würde".

Während ihrer frühen Schulzeit besuchte sie eine progressive katholische Schule. Darunter waren auch französische, muslimische und jüdische Studenten. Sie selbst stammte aus einer sunnitisch-muslimischen arabischen Familie.

Ihre sekundäre Bildungskarriere begann an der "American University" in Beirut. Ihr Hauptaugenmerk lag auf Mathematik.

1972 zog sie nach London, um ihre Stärke, Architektur, bei der "Architectural Association" zu studieren. Hier lernte sie mehrere Professoren und Studenten kennen, die sie dazu veranlassten, Partnerin im „Office for Metropolitan Architecture“ zu werden und ihre Karriere voranzutreiben.

Werdegang

Ihre glänzende Karriere begann 1977, als sie sich dem "Office of Metropolitan Architecture" anschloss und bei der "Architectural Association" zu unterrichten begann.

1980 löste sich Hadid und begann ihre eigene Praxis in London. "Zaha Hadid Architects" beschäftigt heute über 350 Mitarbeiter.

Ihr erstes erfolgreich gebautes Projekt war die Vitra-Feuerwache in Weil am Rhein. Das Projekt dauerte von 1989 bis 1993. Das Gebäude wurde inzwischen in ein Museum umgewandelt.

1994 wurde ihr Entwurf für das "Cardiff Bay Opera House" in Wales ausgewählt. Dies gab ihr etwas Bekanntheit und Ruhm, aber leider wurde der Bau des Gebäudes nicht genehmigt, da die Stadt das Geld stattdessen für ein Stadion ausgab.

Ein großer Erfolg war 1998, als ihr Entwurf für das „Rosenthal Center for Contemporary Art“ ausgewählt wurde. Dies war ihr erstes amerikanisches Projekt und erhielt 2004 zwei Auszeichnungen, den "Royal Institute of British Architects Award" und 2004 den "American Architecture Award" von "The Chicago Athenaeum".

In ihrer Karriere als Pädagogin hatte sie in den 1990er Jahren die Sullivan Chair Professur an der University of Illinois an der Chicago School of Architecture inne. Sie war auch Gastprofessorin an verschiedenen Institutionen, darunter der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK Hamburg), der Knowlton School of Architecture an der Ohio State University und dem Masters Studio an der Columbia University.

2005 wurde ihr Entwurf für das „Olympic Aquatic Center“ für die „Olympischen Spiele 2012“ ausgewählt. Derzeit sollen ihre Entwürfe für die „Olympischen Spiele 2020 in Tokio“ gebaut werden.

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Hauptarbeiten

2003 schloss sie den Bau des „Lois & Richard Rosenthal Zentrums für zeitgenössische Kunst“ ab. Dies war das erste amerikanische Museum, das von einer Frau entworfen wurde und von der New York Times zum „wichtigsten amerikanischen Gebäude seit dem Kalten Krieg“ erklärt wurde.

2010 wurde ihr Maxxi-Gebäudeentwurf mit dem Stirling-Preis ausgezeichnet. Das Nationalmuseum befindet sich in Rom und soll "ein Meisterwerk sein, das sich neben Roms alten Wundern befindet" (The Guardian).

Auszeichnungen & Erfolge

Hadids persönliche Liste der Erfolge umfasst über 100 prestigeträchtige Auszeichnungen und Ehrungen. Sie erhielt 1982 ihre erste Auszeichnung, die "Gold Medal Architectural Design" für ihre britische Architektur.

2004 wurde sie die erste Frau und eine der jüngsten Empfängerinnen des Pritzker-Preises für Architektur. Diese Auszeichnung ist weltweit als höchste Auszeichnung der Architektur bekannt.

Im Jahr 2012 wurde Hadid die Ehre der "Dame Commander des Ordens des British Empire" verliehen.

2014 wurde das von ihr entworfene Heydar Aliyev Kulturzentrum mit dem Design Museum of the Year Award ausgezeichnet.

Persönliches Leben & Vermächtnis

Hadid hat nie geheiratet oder Kinder gehabt. Sie widmete sich ganz ihrer beruflichen Laufbahn. Sie brach viele soziale Stereotypen, um als Vorbild für muslimische Frauen aufzutreten, und eröffnete sowohl Frauen als auch Muslimen die Möglichkeit, Architekten zu werden.

Zaha Hadid starb am 31. März 2016 in einem Krankenhaus in Miami an einem Herzinfarkt. Zum Zeitpunkt ihres Todes wurde sie wegen Bronchitis behandelt.

Reinvermögen

Zaha Hadid war einst die bestbezahlte Architektin der Welt. Zum Zeitpunkt ihres Todes betrug ihr geschätztes Nettovermögen unglaubliche 215 Millionen US-Dollar, einschließlich ihrer Immobilienbestände, Aktieninvestitionen, Kosmetikgeschäfte, Restaurants, einer Fußballmannschaft, einer Wodka-Marke, einer meistverkauften Parfümmarke und einer Modelinie.

Wissenswertes

Vor ihrer Berühmtheit als Architektin hatte sie eine erfolgreiche Lehrerkarriere an mehreren Institutionen. Dazu gehörten die "Harvard Graduate School of Design" und die "University of Illinois" an der "Chicago's School of Architecture".

Kurzinformation

Geburtstag 31. Oktober 1950

Staatsangehörigkeit Britisch

Berühmt: MillionäreBritische Frauen

Gestorben im Alter von 65 Jahren

Sonnenzeichen: Skorpion

Geboren in: Bagdad

Berühmt als Architekt

Familie: Vater: Mohammed Hadid Geschwister: Fulath Hadid, Haithem Hadid Gestorben am: 31. März 2016 Todesort: Miami, Florida, USA Stadt: Bagdad, Irak Weitere Fakten Ausbildung: American University of Beirut, 1977 - Architectural Association School of Die Architektur