Lola Van Wagenen ist eine amerikanische Historikerin, Verbraucheraktivistin und Umweltschützerin. Sie ist auch als Ex-Frau des Schauspielers Robert Redford bekannt. Lola wurde in eine mormonische Familie hineingeboren und wuchs zu einer sozialbewussten jungen Frau auf, die daran glaubte, sich für Anliegen im Zusammenhang mit Umwelt, Energieeinsparung und Frauenrechten einzusetzen. Sie hat enorme Arbeit geleistet, um das Bewusstsein für Energieeinsparung und den Schutz der Umwelt durch die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen zu schärfen. Nach ihrer Promotion in amerikanischer Geschichte wurde sie leidenschaftlich daran interessiert, die amerikanische Öffentlichkeit auf die reiche Geschichte des Landes aufmerksam zu machen. Ihre Bemühungen als Aktivistin in Verbindung mit ihren intellektuellen Aktivitäten haben ihr einen Platz im Auswahlkomitee der Robertson Scholars eingebracht, das Stipendien an internationale Studenten der University of North Carolina und der Duke University vergibt. Sie war auch Mitglied der Nationalen Kommission für das Internationale Jahr des Kindes im Jahr 1979.

Kindheit & frühes Leben

Lola Van Wagenen wurde im Dezember 1938 in Provo, Utah, USA geboren. Über ihre Familie oder Erziehung ist nicht viel bekannt, außer dass sie als Mormone erzogen wurde. Später in ihrem Leben erforschte sie jedoch auch andere religiöse Überzeugungen und philosophische Gedanken.

Sie verließ ihr College, um Robert Redford zu heiraten, den amerikanischen Schauspieler, der am besten für Filme wie "The Way We Were" und "The Sting" bekannt ist. Später nahm sie jedoch ihr Grundstudium wieder auf und schloss es 1982 am Vermont College ab New York University für ihren Masterstudiengang in öffentlicher Geschichte. Sie machte 1984 ihren Master.

1994 promovierte sie an der New York University. Ihre Doktorarbeit war so bahnbrechend, dass sie 2003 als Buch mit dem Titel "Schwesterfrauen und Suffragisten: Polygamie und die Politik des Frauenwahlrechts 1870-1896" veröffentlicht wurde.

Werdegang

1970 gründete Lola Van Wagenen zusammen mit Ilene Jones Goldman, Linda Stewart und Cynthia Burke Stein Consumer Action for Now (CAN), eine gemeinnützige Organisation mit Hauptsitz in New York City.

Die Organisation CAN konzentrierte sich darauf, die Öffentlichkeit über umweltbezogene und verbraucherbezogene Themen wie die Auswirkungen der Kaufgewohnheiten der Verbraucher auf die Umwelt zu informieren.

Von 1970 bis 1980 war Lola Van Wagenen Co-Vorsitzende von CAN. Von 1970 bis 1973 schrieb Lola zahlreiche Artikel für den landesweit verbreiteten CAN-Newsletter.

CAN bot verbraucher- und umweltorientierte Bildungsprogramme an. Darüber hinaus hat Lola die Öffentlichkeit über verschiedene öffentlich sprechende Programme im Fernsehen und über zahlreiche lokale Foren erreicht. Darüber hinaus hat sie viel zu Umweltfragen geforscht.

1972 gründete sie das Environmental Action Forum und einen Political Action Council zur Bekämpfung umweltbezogener Probleme. Der Politische Aktionsrat spielte eine entscheidende Rolle bei der Verabschiedung des Gesetzes zur Erhaltung und Verwertung von Ressourcen und des Gesetzes zur Kontrolle giftiger Substanzen im Jahr 1976.

1977 gründete Lola den Sun Fund mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Energieeinsparung und die Nutzung alternativer Energiequellen aufzuklären. Ihr Projekt „Solar Energy Slide Show“ war eine großartige Initiative, um das Bewusstsein für Solarenergie zu schärfen. "The Solar Film", ein Kurzfilm, der auf der Diashow basiert, erhielt 1980 eine Oscar-Nominierung als bester Live-Action-Kurzfilm.

Sie nahm diese Initiative weiter auf und organisierte 1978 den SunDay in New York. Es war eine dreitägige Veranstaltung, die sich auf Umweltfragen konzentrierte und von der US Small Business Administration und dem New York Institute of Technology gesponsert wurde.

Lola Van Wagenen nahm auch die Sache der Frauen auf. 1979 und 1980 koordinierte sie mit dem US-Energieministerium und dem US-amerikanischen Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung die Einrichtung des Energieerziehungsprojekts für Frauen. Das Projekt veröffentlichte das „Women's Energy Handbook“, das „Women Tapping a New Resource for Energy“ und das „Women's Energy Toolkit“.

Ihre unermüdlichen Bemühungen zur Förderung der Energieeinsparung und der erneuerbaren Energiequellen wurden von vielen Instituten anerkannt. 1979 erhielt sie vom Pratt Institute für ihre Bemühungen die Ehrendoktorwürde in Naturwissenschaften.

Ihr Fokus auf die amerikanische Geschichte während ihrer Promotion führte sie zur Gründung der Clio Visualizing History Inc. Sie wurde mit Hilfe von Jeanne Houck, einer prominenten Historikerin, mitbegründet. Ziel war es, die Öffentlichkeit für die amerikanische Geschichte zu sensibilisieren.

Vor diesem Hintergrund übernahm sie die Rolle einer Produzentin und produzierte 2002 „Miss America: A Documentary Film“. Für ihre anderen großen Projekte erhielt sie jedoch keine Finanzierung. Sie war nicht diejenige, die aufgab, und konzentrierte sich zusammen mit Clio darauf, kleine Projekte wie webbasierte interaktive Materialien und CD-ROMs zu produzieren, die den Schülern helfen würden, die Geschichte besser zu verstehen.

Im Jahr 2003 machte Lola Clio zu einer gemeinnützigen Bildungsorganisation. Sie produzierte zwei weitere Dokumentarfilme, "Lowell Thomas: The American Storyteller" (2008) und "The State of Marriage" (2015).

Hauptarbeiten

Lola Van Wagenens Dissertation, die später als Buch mit dem Titel "Schwesterfrauen und Suffragisten: Polygamie und die Politik des Frauenwahlrechts 1870-1896" veröffentlicht wurde, etablierte sie als Historikerin. Es begründete auch ihre intellektuellen Referenzen.

Ihre Organisation, Consumer Action Now (CAN), war sehr erfolgreich darin, das Bewusstsein für Umweltprobleme zu schärfen und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, wie sich ihre Kaufgewohnheiten auf die Umwelt auswirken.

Clio Visualizing History Inc, eine weitere Organisation, die sie mitbegründet hat, ist ebenfalls eine Erfolgsgeschichte. Diese Organisation konnte der Öffentlichkeit und den Schulkindern helfen, die Vielfalt der amerikanischen Geschichte zu verstehen.

Familien- und Privatleben

Lola Van Wagenen heiratete 1958 Robert Redford. Zu dieser Zeit hatte er mit Alkoholismus zu kämpfen. Sie hatten vier Kinder: Scott Anthony Redford (1959), Shauna Jean Redford (1960), David James Redford (1962) und Amy Redford (1970). Scott starb an einem plötzlichen Kindstod, als er erst einen Monat alt war.

Lola und Redford ließen sich 1985 wegen unvereinbarer Differenzen scheiden. Im Jahr 2002 heiratete Lola George Carleton Burrill, einen Treuhänder des Woodbury Institute am Champlain College.

Wissenswertes

Es wird gesagt, dass Lola und Robert Redford heimlich verheiratet waren, bevor sie in Las Vegas öffentlich heirateten.

Kurzinformation

Geburtstag: 1938

Staatsangehörigkeit Amerikaner

Sonnenzeichen: Schütze

Geborenes Land Vereinigte Staaten

Geboren in: Provo, Utah, USA

Berühmt als Historiker, Aktivist

Familie: Ehepartner / Ex-: George Burrill (m. 2002), Robert Redford (m. 1958–1985) Kinder: Amy Redford, James Redford, Scott Anthony Redford, Shauna Redford US-Bundesstaat: Utah Weitere Fakten Ausbildung: Vermont College, New York University (NYU)