Nina Garcia ist eine Modejournalistin, die als Modedirektorin für die Magazine "Elle" und "Marie Claire" gearbeitet hat
Medien Persönlichkeiten

Nina Garcia ist eine Modejournalistin, die als Modedirektorin für die Magazine "Elle" und "Marie Claire" gearbeitet hat

Nina Garcia ist eine kolumbianische Modejournalistin, die als Autorität für High-End-Mode und alles, was damit zu tun hat, gilt. Sie ist seit ihrer Premiere Richterin der Lifetime-Reality-Fernsehsendung „Project Runway“ und wurde als sachliche, strenge und sachkundige Richterin bekannt. Die Show, die in über 13 verschiedenen Ländern der Welt ausgestrahlt wurde, hat ihren Ruf als Modekritikerin international begründet. Geboren in ein wohlhabendes Zuhause einer Mutter einer Schauspielerin, war sie schon in jungen Jahren der Mode ausgesetzt. Die Erziehung durch eine schöne und glamouröse Mutter sorgte dafür, dass Nina einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik entwickelte, der letztendlich ihre zukünftige Karriere prägen würde. Als Kind reiste sie viel und lernte die verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt kennen. Ihre unschätzbaren Kindheitserfahrungen machten sie zu einer sehr selbstbewussten, ausgesprochenen und sachkundigen jungen Frau. Sie entschied sich für ein Modestudium am College und begann ihre Karriere bei Chefdesigner Marc Jacobs. Sie wurde Modejournalistin und etablierte sich bald als Modeexpertin. Sie ist auch eine Bestsellerautorin der New York Times für vier Bücher über Stil und als Modeschreiberin möchte sie Frauen ermutigen, ihr Leben zu verändern, indem sie ihren Stil verändert.

Kindheit & frühes Leben

Sie wurde am 3. Mai 1967 in Barranquilla, Kolumbien als Tochter wohlhabender Eltern geboren. Ihr Vater war ein sehr erfolgreicher Importeur und ihre Mutter war Schauspielerin. Nina wurde schon früh von ihrer Mutter mit Mode und Glamour in Berührung gebracht.

Ihre Mutter zog sich gerne an und war mit einem tiefen Sinn für Ästhetik ausgestattet. Sie war eine vollschlanke, kurvige Frau, auf ihre Art sehr schön und elegant. Nina lernte von ihrer Mutter viele Nuancen von Schönheit, Stil und Mode.

Sie reiste jedes Jahr als Kind mit ihren Eltern um die ganze Welt. Ihre Reiseerfahrungen machten sie mit der Kultur und Mode in Städten wie Paris, London und New York vertraut.

Ihre Heimatstadt Barranquilla wurde zunehmend gewalttätig, da häufig Mafia-Schießereien stattfanden. Ihre Eltern sorgten sich um ihre Sicherheit und schickten sie zur Dana Hall School in Wellesley, Massachusetts.

Obwohl Nina in ihrer Kindheit viel gereist war, erlebte sie bei ihrer Ankunft in den USA einen schweren kulturellen Schock. Schließlich ließ sie sich in ihrer neuen Umgebung nieder und absolvierte die Schule.

Sie studierte Geisteswissenschaften an der Boston University und absolvierte anschließend einen Kurs in Modepädagogik an der Ecole Supérieure de la Mode in Paris und am Fashion Institute of Technology in New York City.

Werdegang

Sie erwarb ein Praktikum über ihr College in der PR-Abteilung von Perry Ellis unter dem Chefdesigner Marc Jacobs. Zu dieser Zeit hatte Jacobs eine Grunge-Sammlung, die sehr beliebt war und Nina hatte Ehrfurcht vor ihm.

Während ihres Praktikums entdeckte sie viel über die Modewelt und erkannte auch, dass sie Modejournalistin und keine Modedesignerin werden wollte, wie sie zuvor gedacht hatte.

Sie drang in die Welt des Modejournalismus ein, als sie eine Stelle als stellvertretende Stylistin und Marketingredakteurin bei der Frauenzeitschrift "Mirabella" annahm.

Sie verließ Mirabella 1995 und trat der Zeitschrift Elle bei. Auch hier zeigte sie ihr ausgeprägtes Verständnis für Mode und wurde im Jahr 2000 zum Modedirektor befördert.

In den ersten Jahren ihrer Karriere scheute sie sich vor dem Scheinwerferlicht und zog es vor, hinter den Kulissen zu arbeiten. Sie wurde jedoch ins Rampenlicht gerückt, als sie 2004 als Richterin für die amerikanische Reality-Fernsehserie „Project Runway“ ausgewählt wurde.

Die Show, in der die Teilnehmer miteinander konkurrieren, um die besten Klamotten zu kreieren, um das Preisgeld von 100.000 US-Dollar für die Gründung einer Modelinie zu gewinnen, wurde sowohl populär als auch von der Kritik gefeiert und machte Garcia zu einer berühmten Figur.

Sie erhielt viel Anerkennung für ihre konstruktive Kritik, unvoreingenommene Einschätzung und Modeberatung, die sie den Teilnehmern gab. Diese Show war bereits ein bekannter Name in der Modebranche und etablierte sie als unbestrittene Autorität in Sachen Mode.

Ihre Popularität als Richterin bei "Project Runway" führte zu mehr Fernsehangeboten und sie trat auch in den Shows "The View" und "Today" als Modeexpertin auf. Sie war 2007 auch Richterin beim Miss Universe-Wettbewerb in Mexiko-Stadt.

Sie verließ die Position des Modedirektors bei der Zeitschrift "Elle" im Jahr 2008 und wurde Modedirektorin von "Marie Claire". Sie beaufsichtigt die Modeberichterstattung des Magazins und leitet die Modeabteilung. Sie deckt auch die internationalen Modemärkte von New York, Mailand und Paris ab. 2013 wurde sie zur Creative Directorin bei Marie Claire befördert.

Sie hat mehrere Bücher über Mode und Stil verfasst, darunter "The Little Black Book of Style" (2007), "The One Hundred: Ein Leitfaden für die Stücke, die jede stilvolle Frau besitzen muss" (2008) und "The Style Strategy: A Less" -ist-mehr Ansatz, um schick zu bleiben und intelligent einzukaufen '(2009).

Auszeichnungen & Erfolge

Sie wurde mit dem Oracle Award 2010 der NGO Fashion Group International (FGI) ausgezeichnet.

Persönliches Leben & Vermächtnis

Sie ist mit David Conrod, einem geschäftsführenden Gesellschafter und Mitbegründer der G2 Investment Group, verheiratet und Mutter von zwei Jungen, Alexander und Lucas.

Kurzinformation

Geburtstag 3. Mai 1965

Staatsangehörigkeit Kolumbianisch

Berühmt: JournalistenKolumbianische Frauen

Sonnenzeichen: Stier

Auch bekannt als: Ninotchka Nina García

Geboren in: Barranquilla

Berühmt als Modejournalist

Familie: Ehepartner / Ex-: David Conrod Kinder: Alexander Conrod, Lucas Conrod Weitere Fakten Ausbildung: Boston University, Dana Hall School, Fashion Institute of Technology