Ronald Lauder ist ein amerikanischer Geschäftsmann, Kunstsammler und Philanthrop, der das Kunstmuseum Neue Galerie in New York eröffnet hat. Als eigenständiger Geschäftsmann ist er der Sohn von Estee Lauder und Joseph Lauder, den Gründern von Estee Lauder Companies. Kein Wunder, dass er sich schon früh für Geschäftsangelegenheiten interessierte und einen Bachelor-Abschluss in International Business an der Wharton School der University of Pennsylvania machte. Er setzte seine Ausbildung an der Universität von Paris und der Universität von Brüssel fort, bevor er eine erfolgreiche berufliche Laufbahn begann. Er begann in seinem Familienunternehmen, der Estee Lauder Company, zu arbeiten und lernte bald die Grundlagen für den Betrieb eines florierenden Unternehmens. Er ist nicht nur Geschäftsmann, sondern auch ein politischer Aktivist, der von Präsident Ronald Reagan zum US-Botschafter in Österreich gewählt wurde. Als überzeugter Republikaner kandidierte er einmal erfolglos für die Position des Bürgermeisters von New York City. Er erlangte auch einen Ruf als angesehener Kunstsammler und eröffnete die Neue Galerie in New York, ein Kunstmuseum für Kunst aus Deutschland und Österreich ab dem frühen 20. Jahrhundert. In Anerkennung seiner starken jüdischen Überzeugung wurde er im Juni 2007 zum Präsidenten des World Jewish Congress gewählt.

Kindheit & frühes Leben

Ronald Steven Lauder wurde am 26. Februar 1944 in New York City als Sohn von Estee Lauder und Joseph Lauder, den Gründern von Estee Lauder Companies, geboren. Er wurde jüdisch erzogen

Er absolvierte die Bronx High School of Science, bevor er an die Wharton School der University of Pennsylvania wechselte, wo er einen Bachelor-Abschluss in International Business erhielt.

Er setzte seine Hochschulausbildung an der Universität von Paris fort und erwarb ein Zertifikat in International Business an der Universität von Brüssel.

Werdegang

Ronald Lauder begann seine berufliche Laufbahn 1964 bei der Firma Estee Lauder Company seiner Eltern. Nachdem er seine Eltern schon in jungen Jahren genau beobachtet hatte, lernte er bald die Grundprinzipien eines erfolgreichen Unternehmens.

Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Politik und politischen Aktivismus. 1983 wurde er zum stellvertretenden stellvertretenden Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten für europäische und NATO-Angelegenheiten gewählt, eine Position, die er bis 1986 innehatte.

1986 ernannte ihn Präsident Ronald Reagan zum US-Botschafter in Österreich. In dieser Position baute er starke diplomatische Bindungen zwischen den beiden Nationen auf und lehnte Kurt Waldheim persönlich ab - einen Mann mit nationalsozialistischer Vergangenheit und den damaligen österreichischen Präsidenten.

Während seines Dienstes in Österreich begann er, seine eigenen jüdisch-ungarischen Wurzeln zu erforschen und entdeckte dabei, dass Juden nicht nur in Ungarn, sondern in der gesamten mittel- und osteuropäischen Region lebten. Seine österreichischen Erfahrungen steigerten seine eigene Wertschätzung seines jüdischen Erbes und er beschloss, das jüdische Leben in den vom Holocaust zerstörten Gemeinden in Mittel- und Osteuropa wiederzubeleben.

Ronald Lauder war schon in jungen Jahren ein Republikaner. 1989 entschloss er sich, für die Position des Bürgermeisters von New York City zu kandidieren, verlor jedoch in der republikanischen Grundschule gegen Rudy Giuliani.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bat Lauder, 1998 mit dem syrischen Führer Hafez al-Asad Verhandlungen über Track II aufzunehmen. Die Kommunikation zwischen den beiden Männern führte zu Asads Bereitschaft, Kompromisse mit den Israelis in einem Land für Friedensabkommen einzugehen. Dies führte auch zu israelisch-syrischen Verhandlungen im Januar 2000 in Shepherdstown, West Virginia, die jedoch keine günstigen Ergebnisse erbrachten.

In Übereinstimmung mit seinem Engagement für jüdische Zwecke war Lauder von 1999 bis 2001 Vorsitzender der Konferenz der Präsidenten der wichtigsten amerikanischen jüdischen Organisationen.

Lauder, ein renommierter Kunstsammler, eröffnete 2001 die Neue Galerie in New York. Das Museum widmet sich der Kunst aus Deutschland und Österreich ab dem frühen 20. Jahrhundert und beherbergt eine der besten Sammlungen von Werken von Egon Schiele der Welt. Er hat auch die weltweit größte private Sammlung von Rüstungen aus dem Mittelalter und der Renaissance.

Ronald Lauder war schon immer in jüdischen Aktivismus involviert und so war es keine Überraschung, als er am 10. Juni 2007 zum Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses und im folgenden Jahr zum Präsidenten der Weltorganisation für jüdische Wiedergutmachung gewählt wurde. Er ist auch Vorsitzender des Jewish Heritage Council.

Hauptarbeiten

Ronald Lauder ist der Gründer der Neuen Galerie in New York, einem Museum für deutsche und österreichische Kunst und Design des frühen 20. Jahrhunderts. Unmittelbar nach ihrer Eröffnung wurde die Galerie als New Yorks führende Galerie für österreichische und deutsche expressionistische Kunst bekannt. Das Museum beherbergt berühmte Gemälde von Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Egon Schiele.

Philanthropische Werke

Er gründete 1987 die Ronald S. Lauder Foundation, eine philanthropische Organisation, die sich jüdischen Zwecken widmet. Eines der Hauptmotive der Organisation ist der Wiederaufbau jüdischer Gemeinden in Mittel- und Osteuropa.

Eines der Hauptprogramme der Ronald S. Lauder Foundation ist ein internationales Schüleraustauschprogramm, das Schüler aus New York City mit ihren Kollegen in Wien, Budapest, Warschau, Prag, St. Petersburg, Berlin und Sofia verbindet.

Er engagiert sich auch aktiv in mehreren anderen Organisationen, die sich jüdischen Zwecken widmen, darunter der Konferenz der Präsidenten der wichtigsten jüdischen Organisationen in den USA, dem Jewish National Fund, dem World Jewish Congress und dem American Jewish Joint Distribution Committee.

Auszeichnungen & Erfolge

Ronald Lauder wurde 2006 mit dem International Emmy Directorate Award ausgezeichnet.

Persönliches Leben & Vermächtnis

Er ist seit 1967 mit Jo Carole Knopf Lauder verheiratet und hat zwei Kinder, Aerin und Jane.

Reinvermögen

Ronald Lauder hatte im Mai 2015 ein geschätztes Nettovermögen von 4 Milliarden US-Dollar.

Kurzinformation

Geburtstag 26. Februar 1944

Staatsangehörigkeit Amerikaner

Berühmt: PhilanthropenAmerican Men

Sonnenzeichen: Fische

Auch bekannt als: Ronald S Lauder

Geboren in: New York City

Berühmt als Geschäftsmann

Familie: Ehepartner / Ex-: Jo Carole Lauder Vater: Joseph Lauder Mutter: Estée Lauder Geschwister: Leonard Lauder Kinder: Aerin Lauder, Aerin Lauder Zinterhoff, Jane Lauder Stadt: New York City US-Bundesstaat: New Yorker Gründer / Mitbegründer: Estée Lauder Companies, Mitteleuropäische Medienunternehmen Weitere Fakten Bildung: Die Bronx High School of Science, 1964 - Wharton School der University of Pennsylvania, University of Paris Auszeichnungen: International Emmy Award for Directorate