Rula Lenska ist eine englisch-polnische Schauspielerin, die vor allem für ihren Auftritt in der britischen Version der Reality-TV-Show „Celebrity Big Brother“ bekannt ist. Sie wurde in Huntingdonshire, England, in eine polnische Adelsfamilie geboren. Ihr Vater war viele Jahre vor und während des Zweiten Weltkriegs in der polnischen Regierung tätig. Ihre Mutter war eine polnische Gräfin, die während der nationalsozialistischen Besatzung aus dem Land geflohen war. Als Rula ihren Wunsch zum Ausdruck brachte, in der Filmindustrie zu arbeiten, missbilligten ihre Eltern dies nachdrücklich, da sie wollten, dass sie für weitere Studien in die USA ging. Aber sie hatte sich entschlossen, Schauspielerin zu werden. Sie begann ihre Schauspielkarriere in den frühen 1970er Jahren mit einer kleinen Rolle in der Serie "The Doctors". Sie trat in vielen kleinen Fernsehrollen auf, bevor sie 1976 ihren Durchbruch in der Miniserie „Rock Follies“ erzielte. Trotz ihrer harten Arbeit und ihres offensichtlichen Talents stagnierte Rulas Schauspielkarriere weiterhin. Sie hat in Nebenrollen in Serien wie "Take a Letter Mr. Jones", "Kappatoo", "Cluedo" und "Coronation Street" mitgewirkt. Sie erlangte schließlich nationalen Ruhm mit ihrer Zeit beim "Celebrity Big Brother" im Jahr 2006.

Kindheit & frühes Leben

Rula Lenska wurde am 30. September 1947 als Róża Maria Leopoldyna Łubieńska in St. Neots, Huntingdonshire, England, als Tochter von Ludwik Łubieński und Elżbieta Tyszkiewicz geboren. Sie wuchs mit zwei Schwestern auf; Anna und Gabriela. Anna war auch Schauspielerin in den 1950er und 1960er Jahren.

Beide Eltern waren Mitglieder des polnischen Adels, und ihre Familien waren mit dem „pomianischen Wappen“ geehrt worden. Ihre Familie hatte vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eine Burg in Polen besessen.

Vor der Besetzung des Landes durch die Nazis arbeitete Rulas Vater als persönlicher Sekretär des polnischen Außenministers. Nach Ausbruch des Krieges und der deutschen Besetzung Polens war er Adjutant des im Exil lebenden polnischen Premierministers.

Ihre Mutter hatte auch viele Schwierigkeiten und floh während der deutschen Besatzung aus Polen. Rula und ihre Mutter wurden später aus Italien gefangen genommen, bevor sie in die Konzentrationslager gebracht wurden.

Beide Eltern zogen 1946 als Einwanderer nach England, nachdem sie in Polen alles verloren hatten. Rula und ihre Schwestern besuchten polnische Tagesschulen und wurden angewiesen, zu Hause auf Polnisch zu sprechen, was ihnen half, mit ihren polnischen Wurzeln in Verbindung zu bleiben.

Ihr Vater arbeitete als Leiter von Radio Free Europe in Deutschland, das teilweise von der CIA finanziert wurde. Die meiste Zeit ihrer Kindheit blieb Rula allein mit ihrer Mutter.

Rula interessierte sich seit ihrer Kindheit für die Schauspielerei. Ihr erster Versuch mit der Schauspielerei fand in den ersten Schuljahren statt, als sie an einigen Schulproduktionen teilnahm. Sie trat weiter auf der Bühne auf, bis sie die High School abschloss.

Ihre Eltern wollten, dass sie für weitere Studien in die USA geht, aber Rula sagte ihnen, dass sie Schauspielerin werden wollte. Ihre konservativen Eltern betrachteten das Handeln als einen „ungeeigneten“ Beruf für eine Person mit edlem Hintergrund.

Trotzdem besuchte Rula die "Webber Douglas Academy", um sich nach Abschluss ihres Abiturzeugnisses weiter im Schauspiel zu üben. und bald darauf begann sie Theater zu spielen.

Werdegang

Rula Lenska begann Ende der 1960er Jahre in Theaterstücken zu spielen, bevor sie anfing, für Rollen in Filmen und Fernsehsendungen vorzuspielen.

1971 gab sie ihr Fernsehdebüt mit einer kleinen Rolle als Josee Erlander in der britischen Fernsehserie "The Doctors". Sie erschien in zwei Folgen der Serie. Sie folgte mit einer Gastrolle in einer Episode der Serie "Es war einmal".

In den nächsten Jahren spielte sie viele kleine Rollen in Serien wie "Special Branch" und "Marked Personal".

1974 gab Rula ihr Filmdebüt, als sie im Comedy-Film "Undercovers Hero" des Zweiten Weltkriegs als Nebenfigur namens Louise auftrat. Im nächsten Jahr war sie in einer Nebenrolle im Comedy-Drama „Alfie Darling“ zu sehen.

Sie spielte eine kleine Rolle von Hortense Schneider in der Miniserie "Edward the King" von 1975, die in einer einzigen Folge auftrat. In den nächsten Jahren trat sie in vielen kleinen Rollen in Serien auf, darunter "Red Letter Day", "Space: 1999" und "The Brothers". Sie trat auch in Filmen wie "Royal Flash" und "Confessions of a Pop Performer" auf.

Rula hatte 1976 ihren großen Durchbruch, als sie eine der Hauptrollen in der Miniserie "Rock Follies" übernahm. Sie spielte Nancy 'Q' de Longchamps in der von der Kritik und im Handel gefeierten TV-Show.

Die Serie "Rock Follies" stellte sich als Wendepunkt ihrer Karriere heraus, da sie dabei half, Schlüsselrollen in Filmen wie "Es könnte dir passieren" und "Die tödlichen Frauen" zu übernehmen.

Das Jahr 1976 war für Rula von Bedeutung, da sie in dieser Zeit die erste Hauptrolle ihrer Karriere im Film „Queen Kong“ bekam. Der Film erhielt jedoch miserable kritische Kritiken und war nicht nur ein Kassenflop.

1977 war sie in der Miniserie "Rock Follies of 77" zu sehen, in der sie ihre Rolle als "Q" aus der Originalshow wiederholte. In den restlichen 1970er Jahren trat sie in vielen Gastrollen in Serien wie "Private Schulz", "BBC Play of the Month" und "The Cuckoo Waltz" auf.

In den 1980er und 1990er Jahren spielte sie viele Fernseh- und Filmrollen, aber keine davon war sehr erfolgreich. Sie war in Nebenrollen in Serien wie "Cluedo", "Take a Letter Mr. Jones" und "Kappatoo" zu sehen.

Als die 2000er Jahre ankamen, war Rula bereits eine weniger bedeutende Schauspielerin geworden, und die Qualität der Rollen, die ihr angeboten wurden, war ebenfalls erheblich zurückgegangen. Sie trat jedoch in Filmen wie "Jack Says", "Fakers" und "Gypo" auf.

In jüngerer Zeit spielte sie eine der Hauptrollen in der beliebten täglichen Seife „Coronation Street“. Sie ist seit 2009 in der Show als Claudia Colby zu sehen.

Rula nahm 2006 an der erfolgreichen Reality-TV-Show „Celebrity Big Brother“ in Großbritannien teil. Ihr Aufenthalt in der Show war jedoch nicht sehr lang und sie wurde innerhalb von zwei Wochen nach dem Betreten des Hauses abgewählt. Sie war die dritte Kandidatin, die aus der Show gewählt wurde.

Neben ihrer Fernseh- und Filmkarriere war sie auch auf der Bühne aktiv. Sie hat in vielen West End Shows mitgewirkt und ist mit ihnen durch Großbritannien und viele andere Länder gereist.

Zu den beliebtesten Shows, an denen Rula beteiligt war, gehörten "The Vagina Monologues" und "Seven Deadly Sins Four Deadly Sinners". Sie wurde auch dafür gelobt, dass sie 2005 mit dem London Gay Men's Chorus auf der Bühne stand.

Familien- und Privatleben

Rula Lenska war zweimal verheiratet. Sie war zuerst mit dem Schauspieler Brian Deacon und später mit Dennis Waterman verheiratet. Beide Ehen endeten mit Scheidungen. Sie hat eine Tochter namens Lara Parker aus ihrer ersten Ehe.

Sie wurde kontrovers diskutiert, als sie ihren zweiten Ehemann Dennis Waterman der häuslichen Gewalt beschuldigte.

2009 bat Rula die polnische Regierung, sie für die Beschlagnahme der Güter ihrer Familie zu entschädigen.

Sie wurde 2016 wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen. Zum Zeitpunkt ihrer Festnahme saß ihr Enkel auf dem Rücksitz.

Während ihrer Teilnahme an "Celebrity Big Brother" gab Rula bekannt, dass sie viele Jahre lang "tibetischen Buddhismus" praktiziert hatte, sich aber kürzlich dem "Buddhismus für gewöhnliche Männer" zugewandt hatte.

Kurzinformation

Geburtstag 30. September 1947

Staatsangehörigkeit Britisch

Berühmt: Schauspielerinnen Britische Frauen

Sonnenzeichen: Waage

Auch bekannt als: Róża Maria Leopoldyna Łubieńska

Geboren in: St. Neots, Huntingdonshire

Berühmt als Schauspielerin

Familie: Ehepartner / Ex-: Brian Deacon (m. 1977–1987), Dennis Waterman (m. 1987–1998) Vater: Major Graf Ludwik Łubieński Mutter: Gräfin Elżbieta Tyszkiewicz Geschwister: Anna, Gabriela Kinder: Lara Parker Deacon Weitere Fakten Bildung : Webber Douglas Academy