Susan Strasberg war eine bekannte amerikanische Schauspielerin, die für ihre Arbeit in der Broadway-Produktion "The Diary of Anne Frank" und den Filmen "Picnic" und "Kapo" berühmt war. Sie wurde in New York City geboren und war die Tochter des Theaterregisseurs Lee Strasberg und ehemalige Schauspielerin Paula Strasberg. Bevor sie ihre Schauspielkarriere begann, studierte sie an der High School of Music & Art und der High School of Performing Arts. Sie machte sich einen Namen nach ihrem Auftritt im Broadway-Stück "The Diary of Anne Frank" von 1955, in dem sie die Titelrolle spielte. Sie wurde für einen Tony Award nominiert und gewann den Theatre World Award für diese Rolle. Ihr erster Auftritt auf der großen Leinwand war im Film "Cobweb". In den folgenden Jahren spielte sie in vielen populären Filmen wie "Picnic", "Kapo", "Scream of Fear" und "The Brotherhood". Mitte der neunziger Jahre wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, was schließlich 1999 im Alter von 60 Jahren zu ihrem Tod führte.

Kindheit & frühes Leben

Susan Strasberg wurde am 22. Mai 1938 in New York City als Tochter von Lee Strasberg, einer berühmten Theaterregisseurin, und Paula Strasberg, einer ehemaligen Schauspielerin, geboren. Beide Eltern stammten aus jüdischen Familien, die aus Europa ausgewandert waren. Sie hatte einen Bruder namens John, der Schauspieltrainer wurde.

Sie studierte an der Professional Children’s School und besuchte anschließend die High School of Music & Art. Später besuchte sie die High School of Performing Arts. Sie arbeitete auch einige Zeit als Model, bevor sie ihre Schauspielkarriere begann.

Werdegang

Im Alter von 14 Jahren trat Susan Strasberg in ihrem ersten Off-Broadway-Stück "Maya" (1953) auf. Anschließend gab sie ihr TV-Debüt in einer Folge von "Goodyear Playhouse". Im nächsten Jahr war sie in dem Stück "Romeo und Julia" zu sehen, in dem sie die Rolle der Julia spielte. Sie spielte auch eine regelmäßige Rolle in der Sitcom "The Marriage".

1955 war sie in dem Film "The Cobweb" zu sehen, der von Vincente Minnelli inszeniert wurde. Der Film zeigte Schauspieler wie Richard Widmark, Lauren Bacall und Charles Boyer. Kommerziell lief es nicht sehr gut.

Ebenfalls 1955 spielte sie eine wichtige Rolle in dem romantischen Comedy-Drama „Picnic“. Regie führte Joshua Logan. Strasbergs Leistung wurde gelobt. Der Film gewann zwei Oscars aus mehreren Nominierungen.

Sie erlangte viel Aufmerksamkeit für ihre Titelrolle in der Broadway-Produktion von "The Diary of Anne Frank". Das Stück lief zwischen 1955 und 1957 für 717 Vorstellungen. Strasberg erhielt für ihre Leistung eine Tony Award-Nominierung und gewann auch den Theatre World Award.

Der Erfolg des Stücks führte dazu, dass sie zahlreiche Filmangebote erhielt. 1958 war sie in "Stage Struck" zu sehen, das von Sidney Lumet inszeniert wurde. Sie war als nächstes in dem italienischen Film "Kapo" zu sehen, der von Gillo Pontecorvo inszeniert wurde.

Sie spielte 1961 die Hauptrolle in dem Thriller "Scream of Fear". Regie führte Seth Holt. Die Bewertungen waren positiv.

1962 spielte sie die weibliche Hauptrolle im Comedy-Drama „Disorder“. Es wurde von Franco Brusati gerichtet. Im selben Jahr trat sie auch in dem Film "Hemingways Abenteuer eines jungen Mannes" in einer Nebenrolle auf. Der Film wurde von Martin Ritt gerichtet. Strasberg wurde für den Golden Globe Award in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ nominiert.

Sie kehrte zum Broadway zurück, um in dem von Franco Zeffirelli inszenierten Stück "Die Dame der Kamelien" zu erscheinen. Anschließend trat sie in mehreren Filmen auf, darunter "The Big Valley" (1967), "Psych-Out" (1968), "The Brotherhood" (1968), "And Millions Will Die" (1973) und "RollerCoaster". (1977) und "The Immigrants" (1978).

1980 schrieb sie eine Autobiographie mit dem Titel "Bittersweet". In den folgenden Jahren trat sie in Filmen wie "Bloody Birthday" (1981), "Sweet Sixteen" (1983), "The Delta Force" (1986) und "The Runnin" auf "Kind" (1989).

Zu ihren letzten Arbeiten gehörten "Schweitzer" (1990) und "Prime Suspect" (1990).Sie schrieb auch zwei weitere Bücher, "Marilyn und ich: Schwestern, Rivalen, Freunde" und "Bekenntnisse eines New-Age-Ketzers".

Hauptarbeiten

"Picnic", ein amerikanischer romantischer Comedy-Dramafilm von 1955, ist eines der frühen Werke von Susan Strasbergs Karriere. Unter der Regie von Joshua Logan wurde es aus einem gleichnamigen, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stück adaptiert, das auch von Logan inszeniert wurde. Strasberg wurde für ihre Rolle als Millie Owens geschätzt. Der Film gewann zwei Oscars und wurde für drei weitere nominiert.

Das Werk, das Strasberg berühmt machte, ist das 1955 inszenierte Stück „Das Tagebuch von Anne Frank“. Sie spielte die Titelrolle. Es basiert auf dem Buch "Das Tagebuch eines jungen Mädchens" von Anne Frank. Das Stück erhielt den Tony Award als bestes Stück, während Strasberg eine Tony Award-Nominierung als „Beste Schauspielerin“ erhielt.

Familien- und Privatleben

Vor ihrer Hochzeit hatte Susan Strasberg Beziehungen zu Bobby Driscoll, Warren Beatty, Cary Grant und Richard Burton.

Strasberg heiratete am 25. September 1965 den Schauspieler Christopher Jones. Ihre Tochter Jennifer Robin wurde nach sechs Monaten geboren. Das Paar wurde 1968 geschieden.

Mitte der neunziger Jahre wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert. Sie starb am 21. Januar 1999 im Alter von 60 Jahren an der Krankheit.

Kurzinformation

Geburtstag 22. Mai 1938

Staatsangehörigkeit Amerikaner

Berühmt: Schauspielerinnen Amerikanische Frauen

Gestorben im Alter von 60 Jahren

Sonnenzeichen: Zwillinge

Auch bekannt als: Susan Elizabeth Strasberg

Geborenes Land Vereinigte Staaten

Geboren in: New York City

Berühmt als Schauspielerin

Familie: Ehepartner / Ex-: Christopher Jones (m. 1965–1968) Vater: Lee Strasberg Mutter: Paula Strasberg Gestorben am: 21. Januar 1999 Todesursache: Krebs US-Bundesstaat: New Yorker Weitere Fakten Ausbildung: Professionelle Kinderschule und Anschließend verbrachte er Zeit an der High School of Music & Art und der High School of Performing Arts.