Tina Louise ist eine beliebte amerikanische Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin, die für ihre Darstellung von Ginger Grant in der Fernsehserie „Gilligan's Island“ aus den 1960er Jahren bekannt ist. In den 1950er Jahren begann sie als Bühnenkünstlerin zu arbeiten, beginnend mit "Two's Company", einem Musical von Bettle Davis. Danach spielte sie in zahlreichen Broadway-Produktionen, bevor sie 1957 mit "Li'l Abner" im Nationaltheater groß rauskam. Im selben Jahr veröffentlichte sie auch ihr erstes Musikalbum "It's Time for Tina". Louise machte ihren Streifzug nach Hollywood und spielte Griselda Walden in "God's Little Acre", einem 1958 veröffentlichten Dramafilm. Der Film erhielt große Anerkennung und Louise erhielt den Golden Globe Award in der Kategorie "Neuer Stern des Jahres". Während dieser Zeit schrieb sie sich im Actors Studio in New York ein und entwickelte ihre Verbindung mit Lee Strasberg als seine Schülerin. Ihre nächste denkwürdige Rolle kam 1964 zustande, als sie 1964 bei CBS unterschrieb, um Ginger Grant zu spielen. Louise jonglierte ihre Karriere erfolgreich zwischen Broadway, Fernsehen und Hollywood und porträtierte düstere Charaktere gegen ihr wahrgenommenes Bild einer Glamourpuppe. Sie beschäftigte sich mit dem Schreiben und veröffentlichte 1998 ihr erstes Buch „Sunday“, eine Erinnerung an ihre ersten acht Jahre des Kampfes in der Unterhaltungsindustrie. Ihre Popularität setzte sich über die Jahre fort und 2004 gewann sie den renommierten TV Land Pop Culture Icon Award.

Kindheit & frühes Leben

Tina Louise wurde am 11. Februar 1934 in New York City als einziges Kind von Sylvia Horn und Joseph Blacker, beide jüdischer Abstammung, als Tatiana Josivovna Chernova Blacker geboren. Ihr Vater besaß einen Süßwarenladen in Brooklyn und ihre Mutter war ein Model. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als Louise vier Jahre alt war, und wurden danach von ihrer Mutter aufgezogen.

Louise ist Absolventin der Scarborough High School in Westchester und der Miami University in Ohio. Als Teenager studierte sie Schauspiel, Gesang und Tanz unter der Anleitung von Sanford Meisner, als sie sich in Manhattans begehrtem Nachbarschaftsspielhaus einschrieb.

Sie stand zum ersten Mal als Zweijährige in einer Anzeige für den Süßwarenladen ihres Vaters vor der Kamera. Danach erhielt sie mehrere solcher Rollen und beschloss zu einem bestimmten Zeitpunkt, die Angebote zur Fortsetzung des Studiums abzulehnen.

Werdegang

Tina Louise gab ihr Bühnendebüt 1952 mit dem Musical "Two's Company" und verfolgte den Erfolg mit anderen Broadway-Produktionen wie "John Murray Andersons Almanac", "The Fifth Season" und "Will Success Spoil Rock Hunter?".

In den 1950er Jahren war sie auch in Live-Fernsehserien wie "Producers 'Showcase", "Studio One" und "Appointment with Adventure" zu sehen. .

In den späten 50ern hat sich Tina Louise zu einer der Hauptdarstellerinnen entwickelt, die gegen etablierte Stars wie Richard Widmark und Robert Taylor antreten. 1960 spielte sie in Roberto Rossellinis italienischem historischen Epos "Garibaldi", das sie in der italienischen Filmindustrie auszeichnete.

Das Jahr 1964 markierte eine große Wende in ihrer Karriere, als sie unterschrieb, um Ginger Grant in Gilligans Insel zu spielen, eine Situationskomödie, die sie in den Status einer Pop-Ikone jener Zeit katapultierte. Sie setzte die Serie bis zu ihrem Ende im Jahr 1967 fort.

Nach 1967 trat sie regelmäßig in vielen Fernsehfilmen auf. 1975 wurde ihre Darstellung einer vorstädtischen Hausfrau, die zum Schicksal bestimmt war, im Film "The Stepford Wives" sehr geschätzt.

In den späten 70ern spielte sie in "Dallas", einer sehr beliebten Prime-Time-Seifenoper, und folgte 1984 mit der Fernsehseife "Rituals", die Jo Ann Plug in der Rolle von Taylor Chaplin ersetzte.

In den 80er und 90er Jahren trat sie in einigen Filmen auf, wobei „O.C. und Stiggs 'Co-Star Robert Altman. 1992 spielte sie in dem satirischen „Johnny Suede“ mit Brad Pitt, der später zu einem der berühmtesten Hollywoodstars aller Zeiten wurde.

In ihrem neuesten Filmausflug war Tina Louise in dem spirituellen Drama „Tapestry“ und „White Lilies“ von 2015 zu sehen.

Hauptarbeiten

Tina Louises Musikalbum "Es ist Zeit für Tina" enthält 12 Titel, darunter die Fußklopfnummern "Tonight Is The Night" und "I'm In The Mood For Love".

Sie ist auch eine versierte Malerin mit Malausstellungen in den Ambassador Galleries, der Gallery Stendhal und dem Patterson Museum of Art.

Nachdem sie 1998 ihr erstes Buch "Sunday" veröffentlicht hatte, eine Lebenserinnerung, veröffentlichte sie 2007 ihr zweites Buch "When I Grow Up" für Kinder.

Auszeichnungen & Erfolge

1958 erhielt Tina Louise ihre erste Auszeichnung für ihren Debütfilm "God's Little Acre" bei den Golden Globe Awards in der Kategorie "Neuer Stern des Jahres - Schauspielerin". Sie erhielt den fünften Laurel Award für die beste weibliche Nebenleistung für denselben Film. Im selben Jahr holte sie sich auch den Titel „Die schönste Rothaarige der Welt“ in der vom National Art Council veröffentlichten Liste.

2004 gewann sie den TV Land Pop Culture Icon Award und belegte in der 2005 ausgestrahlten TV Land Top Ten-Folge den zweiten Platz als „Sexsymbole aller Zeiten im Fernsehen“

Ihr 2009 veröffentlichtes Buch „Was macht eine Biene?“ Ist ein Lehrbuch für Kinder und Erwachsene, das vom Kanzler der New York City Public Schools für den E-Katalog für Schulleiter genehmigt wurde. Eine animierte Version des Buches befindet sich in der Entwicklung.

Persönliches Leben

Tina Louise heiratete 1966 Les Crane, einen Radio- und Fernsehmoderator, und gebar 1970 ihre Tochter Caprice Crane. Ihre Ehe mit Crane endete 1974 mit einer Scheidung.

Sie lebt mit ihrer Tochter Caprice Crane, ebenfalls eine versierte Schriftstellerin, in New York.

Louise ist sitzendes Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und lebenslanges Mitglied des Actors Studio.

Humanitäre Arbeit

Tina Louise setzt sich leidenschaftlich für Alphabetisierung und akademische Exzellenz ein. Seit 1996 ist sie ehrenamtliche Lehrerin bei Learning Leaders, einer gemeinnützigen Organisation, die unter privilegierten Schülern in New York City unterrichtet.

Sie spendete einen bedeutenden Teil des Erlöses aus ihrem Buch „Wenn ich groß bin“, um verschiedene Alphabetisierungsprogramme zu fördern.

Wissenswertes

Während ihres letzten Schuljahres wies sie ihre Schauspiellehrerin darauf hin, dass sie das einzige Mädchen ohne zweiten Vornamen ist, und er entschied sich für „Louise“, die für den Rest ihres Lebens ihr Name wurde.

Ein Restaurant in New Jersey, das Asia Food serviert, heißt Tina Louise

Zu Beginn ihrer Karriere gründete sie ihr eigenes Gesundheitsunternehmen „TLC“, um den von ihr entworfenen Sonnenschirm zu vermarkten.

Während ihrer Modelkarriere posierte sie als Glamourpuppe für Mainstream-Magazine wie Playboy, Adam Sir!, Und Modern Man. Später waren die Rollen, die sie in Filmen spielte, völlig entgegengesetzt zu ihrem Bild einer Glamourpuppe.

Kurzinformation

Geburtstag 11. Februar 1934

Staatsangehörigkeit Amerikaner

Berühmt: Schauspielerinnen Amerikanische Frauen

Sonnenzeichen: Wassermann

Auch bekannt als: Tatiana Josivovna Chernova Blacker

Geboren in: New York City, New York, USA

Berühmt als Autor, Schauspielerin

Familie: Ehepartner / Ex-: Les Crane (m. 1966–1974) Vater: Joseph Blacker Mutter: Betty Horn Myers Kinder: Caprice Crane Stadt: New York City US-Bundesstaat: New Yorkers