Charles Patrick Ryan O'Neal, besser bekannt als Ryan O'Neal, ist ein bekannter amerikanischer Schauspieler. Er war ein Amateur-Boxer, bevor er mit seinen schauspielerischen Unternehmungen ins Rampenlicht trat. O’Neals früher Einstieg in die Schauspielerei war als Rodney Harrington am "Peyton Place", einer Seifenoper, die auf ABC ausgestrahlt wurde. Bald begann er in Filmen zu spielen. Er wurde für seine Darstellung von Oliver in der Adaption von Erich Segals Bestseller "Love Story" gelobt. Seine Filmografie enthält andere erfolgreiche Filme wie "What's Up, Doc?", "Paper Moon", "Barry Lyndon", "The Main Event" usw. Der talentierte Schauspieler sah sich Enttäuschungen in seiner Karriere gegenüber, als er ausgewählt und später abgelehnt wurde Rollen in "The Godfather" und "Rocky". Auch sein Privatleben blieb gespickt mit sensationellen Ereignissen wie seiner außerehelichen Affäre mit der Schauspielerin Farah Fawcett. Er unterstützte Fawcett bei ihrer Behandlung von Krebs und dies wurde in den Dokumentarfilm "Farah's Story" aufgenommen, ein zweistündiges Filmmaterial über den Kampf der Schauspielerin mit der tödlichen Krankheit. Ryan O’Neal spielt derzeit Max, den Vater des Protagonisten Dr. "Bones" in der TV-Serie "Bones".

Werdegang

Ryan O’Neal begann seine Karriere als Stuntman in der deutschen Fernsehserie "Tales of the Vikings".

1962 trat er in einer Nebenrolle in der Fernsehshow Empire auf. Die Show dauerte nicht lange, aber er wurde von den Casting-Direktoren bemerkt.

O'Neal spielte Cameo-Rollen in Shows wie "The Virginian", "Perry Mason" und "Wagon Train".

1964 landete er seine erste Durchbruchrolle in der Prime-Time-Seifenoper "Peyton Place", die auf dem Bestseller-Roman von Grace Metaliou basiert.

Er drehte Spielfilme und spielte 1969 als Protagonist in "The Big Bounce", einer Verfilmung des Romans von Elmore Leonard. Der Film war ein Kassenschlager.

1970 erschien Ryan O’Neal in "Love Story", dem erfolgreichsten Film seiner Karriere. Er schlug 300 Leute bei den Auditions, um die Rolle von Oliver Barrett IV zu übernehmen.

Als nächstes wandte er sich der Komödie zu und trat 1971 neben Barbara Streisand im Blockbuster-Hit "What’s Up Doc" auf.

Weitere Comedy-Filme folgten wie "Der Dieb, der zum Abendessen kam" mit Warren Oates und Jacqueline Bisset im Jahr 1973.

Sein erster von der Kritik gefeierter Film war "Paper Moon", der 1973 herauskam. Er spielte einen Drifter cum con-Künstler. Der Film spielte auch seine echte Tochter Tatum.

1975 arbeitete er mit Stanley Kubrick an einem historischen Drama „Barry Lyndon“.

1978 erschien "Oliver Story", eine Fortsetzung von "Love Story". Im Gegensatz zu dem äußerst beliebten Prequel fiel dieser Film jedoch an der Abendkasse flach.

1979 hatte O'Neal seinen langjährigen kommerziellen Erfolg mit einer Boxkomödie, "The Main Event", gegenüber Barbra Streisand.

Ab den 1980er Jahren begann seine Schauspielkarriere zu schwinden. Er hatte 1984 einen bescheidenen Hit mit "Irreconcilable Differences" mit Drew Barrymore und Shelley Long.

1991 kehrte er mit der Sitcom "Good Sports" zum Fernsehen zurück, wo er neben Farrah Fawcett einen Sportcaster spielte. Die Show dauerte nur sieben Monate.

2003 versuchte er sein Glück im Fernsehen erneut mit der romantischen Komödie „Miss Match“, aber die Show war eine Katastrophe und lief nicht einmal eine ganze Saison lang.

Seit 2007 spielt Ryan O’Neal die Rolle von Max Brennan, ist der Vater von Russ und Temperance Brennan im amerikanischen Drama "Bones".

Hauptarbeit

Ryan O’Neals erfolgreichstes Projekt war "Love Story" (1970), der amerikanische romantische Dramafilm. O'Neal spielte neben Ali McGraw in diesem Film über einen jungen Mann, der die Liebe seines Lebens heiratet, sie aber an eine unheilbare Krankheit verliert. Der Film erzielte einen Gewinn von 106.397.186 US-Dollar und wurde 1970 zum Film mit den höchsten Einnahmen in den USA und Kanada. Es brachte auch international einen Überschuss von 30 Millionen US-Dollar ein.

Auszeichnungen & Erfolge

1970 gewann Ryan O’Neal den David di Donatello Award in der Kategorie Bester ausländischer Schauspieler für "Love Story".

Er wurde außerdem für den Oscar 1970 als bester Schauspieler und 1971 als Golden Globe Award als bester Schauspieler in einem Dramafilm für „Love Story“ nominiert.

Er wurde für den Golden Globe Award als bester Schauspieler in einem Musical- oder Comedy-Film (1974) für "Paper Moon" nominiert.

Persönliches Leben & Vermächtnis

In den frühen 1960er Jahren heiratete O'Neal die Schauspielerin Joanna Moore, mit der er zwei Kinder hatte - eine Tochter, Tatum im Jahr 1963 und einen Sohn, Griffin im Jahr 1964. Das Paar wurde 1967 geschieden.

Nach ihrer Scheidung im Jahr 1967 heiratete O'Neal die Schauspielerin Lee Taylor-Young, mit der er einen Sohn hatte, Patrick. Das Paar ließ sich bald darauf scheiden.

Er war seit den 1980er Jahren in einer Beziehung mit der Schauspielerin Farah Fawcett. Er hatte 1985 einen Sohn, Redmond, mit ihr.

Im Jahr 2005 enthüllte seine Tochter Tatum in ihrer Autobiografie „A Paper Life“, dass er ein missbräuchlicher und drogenabhängiger Vater war.

Im Jahr 2007 wurde O'Neal wegen Körperverletzung verhaftet, nachdem er sich mit seinem Sohn Griffin körperlich gestritten hatte, wobei dessen schwangere Freundin körperlich verletzt wurde.

Im April 2012 wurde bei O'Neal Prostatakrebs im Stadium IV diagnostiziert.

Wissenswertes

Im Jahr 2011 versuchten Ryan und Tatum, ihre zerbrochene Beziehung zu reparieren, und die Lösung wurde in der Oprah Winfrey Network-Serie „Ryan und Tatum: The O'Neals“ festgehalten.

Kurzinformation

Geburtstag 20. April 1941

Staatsangehörigkeit Amerikaner

Berühmt: SchauspielerAmerican Men

Sonnenzeichen: Widder

Auch bekannt als: Charles Patrick Ryan O'Neal

Geboren in: Los Angeles, USA

Berühmt als Darsteller

Familie: Ehepartner / Ex-: Farrah Fawcett, Joanna Moore, Leigh Taylor-Young US-Bundesstaat: Louisiana Weitere Fakten Ausbildung: University High School