2020

Lizzy Ansingh war eine bekannte niederländische Malerin. Erfahren Sie mehr über ihre Kindheit und ihr Leben

Lizzy Ansingh war eine berühmte niederländische Malerin, die für ihre Puppenbilder bekannt war. Was ihre Bilder so einzigartig machte, war ihre Darstellung von Puppen nicht als bloße Objekte, sondern als belebte Dinge. In der Geschichte der niederländischen Kunst gehörten ihre Gemälde zu einem einzigartigen Genre. Ihre frühen Gemälde und Zeichnungen waren stark von ihrer religiösen Erziehung beeinflusst, die hauptsächlich aus Bildern von Engeln und biblischen Szenen bestand. Sie lernte Malerei bei ihrer Tante Therese Schwartze, die selbst eine bekannte Malerin war und Lizzy ermutigte, Karriere als Malerin zu machen. Außerdem ermutigte ihre Tante Lizzy, weiter an ihren Puppenthemen zu arbeiten. Zu diesem Zweck trat sie der Amsterdamer Königlichen Akademie für Bildende Kunst bei, um ihr Handwerk zu verbessern. An der Akademie schloss sie sich einer Gruppe von Malerinnen an, die später als Amsterdamse Joffers berühmt wurden. Abgesehen von Puppen war sie auch sehr geschickt in Porträtmalereien. In der folgenden Biografie erfahren Sie mehr über diesen Maler.

Lizzy Ansinghs Kindheit und frühes Leben

Lizzy Ansingh, auch bekannt als Maria Elisabeth Georgina Ansingh, wurde in der niederländischen Provinz Utrecht in den Niederlanden als Tochter von Edzard Willem Ansingh und Clara Theresia Schwartze geboren. Ihr Vater war Apotheker und ihre Mutter Malerin. Clara Theresia war die Nichte der berühmten Malerin Therese Schwartze, die Lizzy das Zeichnen lehrte, und die Enkelin des Malers Johann Georg Schwartze. Die ersten Zeichnungen, die Lizzy machte, waren von Engeln und biblischen Szenen. Ihre Wahl der theologischen Themen war teilweise von den starken religiösen Werten ihrer Familie inspiriert. Ihre Tante hatte einen großen Einfluss auf sie, bei der sie von 1892 bis 1908 16 Jahre lang blieb. Sie ermutigte Lizzy, ihre künstlerische Karriere weiterzuentwickeln, und stellte sie berühmten niederländischen und französischen Malern vor, als sie mit ihrer Tante Museen und Ausstellungen besuchte im In- und Ausland. In ihrer Jugend lernte sie viele berühmte Maler wie Piet Mondriaan und George Hendrik Breitner kennen. 1893 nahm sie Malunterricht beim renommierten Maler GHC Overman und fuhr bis 1897 fort. Als Lizzy 19 Jahre alt war, schrieb sie sich an der Amsterdamer Königlichen Akademie für Bildende Kunst ein, zu deren Professoren Carel Dake, Nicolaas van der Waay und August Allebe gehörten Andere. Dort studierte sie griechische und römische Statuen, was ihr anatomisches Wissen erweiterte und ihr half, als Porträtmalerin zu wachsen. Sie verließ die Akademie im Jahr 1897. An der Akademie knüpfte sie eine enge Beziehung zu einer Gruppe von Malerinnen wie Marie van Regteren Altena, Coba Ritsema, Ansa den Berg, Jacoba Surie, Nelly Bodenheim, Jo Bauer-Stumpff und Betsy Westendorp. Osieck. Sie und ihre Freunde waren stark vom Kunstkritiker Albert Plasschaert inspiriert. Später wurde diese Malerschule als Amsterdamse Joffers bekannt. Nach den 1970er Jahren wurden die Amsterdamse Joffers zum Vorbild für eine jüngere Generation weiblicher Malerinnen in den Niederlanden.

Späteres Leben

Lizzy wurde sehr berühmt für ihre Porträts und Puppenbilder. Kurz nachdem sie die Akademie verlassen hatte, begann sie kleine Porträts, Stillleben, tropische Vögel und Puppen zu malen. Das früheste Porträt, das sie malte, war 1899, das ihrer Mutter. Dieses Porträt erhielt viel Anerkennung, als es 1900 in der Amsterdamer Malervereinigung in St. Luke ausgestellt wurde. Ihr Streifzug in die Puppenmalerei war am meisten von den Werken ihrer Tante inspiriert. Ab den 1900er Jahren konzentrierte sie sich auf das Malen von Puppen. Diese Puppenbilder zeigten menschliche Tugenden und Laster und trugen moralische Untertöne. Das wichtigste Gemälde dieser Zeit war ein Gemälde, das die sieben Todsünden darstellte, die sie 1914 schuf. Selbst nachdem Lizzy den Platz ihrer Tante verlassen hatte, blieben sie in engem Kontakt miteinander. 1918, als ihre Tante starb, malte sie "The Funeral" in ihrer Erinnerung. Die Puppenbilder in ihrem späteren Leben waren sowohl von Intimität als auch von naiver Malerei geprägt. Ihre Bilder, wie "Hochzeitspuppen", die 1936 entstanden sind, zeigen eine "onakademische" Verwendung der Perspektive, während die Figuren ein sehr hölzernes Aussehen haben. Neben der Malerei arbeitete Lizzy auch als Illustratorin, allerdings nur sporadisch. 1930 illustrierte sie Marie van Zeggelens "The Plaetse aan de Veght" und "Twee Amsterdamsche Juffers". Sie schrieb auch Gedichte und Kurzgeschichten. Einige ihrer Gedichte wurden von 1956 bis 1957 in der Literaturzeitschrift "Maatstaf" veröffentlicht. 1927 veröffentlichte sie ein Kinderbuch mit dem Titel "Ein kleiner Obstkorb". 1950 veröffentlichte sie ein weiteres Buch mit dem Titel "Tante Tor hat Geburtstag", das von Nelly Bodenheim illustriert wurde. Sie schrieb auch einige Reiseskizzen wie "Kunstschätze aus dem Prado", die 1939 in De Telegraaf veröffentlicht wurden. Lizzy war Mitglied zweier Amsterdamer Kunstkreise - Arti et Amicitiae und Saint Lucas.

Tod

Sie starb am 14. Dezember 1959 in Amsterdam.

Kurzinformation

Geburtstag 13. März 1875

Staatsangehörigkeit Niederländisch

Berühmt: ArtistsDutch Women

Gestorben im Alter von 84 Jahren

Sonnenzeichen: Fische

Geboren in: Utrecht

Berühmt als Maler

Familie: Vater: Edzard Willem Ansingh Mutter: Clara Theresia Schwartze Gestorben am: 14. Dezember 1959 Todesort: Amsterdam Stadt: Utrecht, Niederlande