2020

Luca Guadagnino ist ein italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent

Luca Guadagnino ist ein italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Seine bisher beste Arbeit ist "Call Me by Your Name", ein romantisches Drama, das ihm mehrere Auszeichnungen einbrachte, darunter eine Oscar-Nominierung. Bekannt für seinen visuell ansprechenden Stil, hat er mehrere Male mit der Schauspielerin Tilda Swinton zusammengearbeitet. Zu ihren Kooperationen gehören unter anderem die Filme "I Am Love" und "A Bigger Splash". Guadagnino wurde in Palermo als Sohn einer algerischen Mutter und eines sizilianischen Vaters geboren und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit in Äthiopien. Er besuchte die Universität von Palermo, wo er Literatur studierte und später die Sapienza-Universität in Rom abschloss. Guadagnino gab 1999 sein Regiedebüt mit dem Spielfilm "The Protagonists". Seitdem hat er mehrere Spielfilme, Kurzfilme und Dokumentarfilme gedreht. Außerhalb der Filmindustrie hat er mit dem renommierten Modehaus Fendi zusammengearbeitet. Persönlich ist er offen schwul und hat mit einigen berühmten Männern zusammengearbeitet.

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Werdegang

Luca Guadagnino gab 1999 sein Regiedebüt, als er einen Spielfilm mit dem Titel "The Protagonists" drehte, der bei den Filmfestspielen von Venedig eröffnet wurde. Ein Jahr später drehte er den Kurzfilm "L'uomo risacca". Es folgte der Dokumentarfilm „Tilda Swinton: The Love Factory“, der 2002 veröffentlicht wurde.

2003 inszenierte er "The Making of Lotus". Danach wurde sein 2004er Film "Cuoco Contadino" bei den Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt.

2005 war Guadagnino Co-Autor und Regisseur von „Melissa P.“ und begann bei Fendi, einem italienischen Modehaus, zu arbeiten. Im Jahr 2006 war er Mitglied der Jury des Turiner Filmfestivals in der Sektion Offizielle Jury.

Es folgten seine Beiträge zu den Kurzfilmen 'Part Deux' und 'Delfinasia', die beide 2007 veröffentlicht wurden.

Als nächstes kam er mit 'The Love Factory Nr. 3 Pippo Delbono - Bisogna morire', einem Dokumentarfilm, den er 2008 schrieb, produzierte und inszenierte.

2009 schrieb, produzierte und inszenierte Guadagnino den Kulthit „I Am Love“. Mit Pippo Delbono, Tilda Swinton und Gabriele Ferzetti war der Film ein sofortiger Erfolg für Publikum und Kritiker.

Der talentierte Regisseur wurde 2010 Mitglied der Filmfestspiele von Venedig. Im selben Jahr produzierte er auch den gut aufgenommenen Kurzfilm „Diarchia“.

Zu seinen Projekten für 2011 gehörte der Dokumentarfilm „Inconscio Italiano“, der auf dem Filmfestival von Locarno gezeigt wurde. In diesem Jahr debütierte Guadagnino als Opernregisseur am Teatro Filarmonico in Verona, Italien.

2012 gründete er Frenesy, eine Produktionsfirma und Kreativagentur, die Kommunikationsprozesse für Luxusmarken konzipiert und implementiert und auch an Modefilmen, hochkarätigen Kreativveranstaltungen sowie Video- und Printwerbung arbeitet.

Guadagninos Beitrag zum Dokumentarfilm wurde 2013 mit seiner nächsten Veröffentlichung „Bertolucci on Bertolucci“ fortgesetzt. Der Dokumentarfilm wurde 2013 und 2014 auf etwa 50 Festivals gezeigt, darunter die Filmfestspiele von Venedig, die Pariser Kinemathek und die Londoner Filmfestspiele.

2014 war er Associate Producer des Dokumentarfilms „Belluscone: A Sicilian Story“. Es folgte der Erotik-Thriller "A Bigger Splash", den er inszenierte.

2016 produzierte Guadagnino den Dokumentarfilm „Ombre dal Fondo. Ein Jahr später wurde er eingespannt, um Steven Knights Adaption "Rio" zu inszenieren. Später wurde jedoch bekannt, dass er das Projekt verlassen hatte, nachdem Michelle Williams dazugekommen war.

Guadagnino führte als nächstes Regie und produzierte 2018 ein Remake von Dario Argentos „Suspiria“. Der Film spielt um 1977 in Berlin und konzentriert sich auf die kompromisslose Kraft der Mutterschaft. Suspiria wurde auf den 75. Filmfestspielen von Venedig vorgestellt und erhielt allgemein positive Kritiken.

Dann kam er mit seiner Veröffentlichung "The Staggering Girl", einem Kurzfilm. Der von Guadagnino produzierte und inszenierte Film spielte Julianne Moore, Marthe Keller, Kyle MacLachlan, KiKi Layne, Alba Rohrwacher und Mia Goth.

Hauptarbeiten

2017 führte Luca Guadagnino Regie und produzierte das romantische Coming-of-Age-Drama „Call Me by Your Name“. Mit Timothée Chalamet, Michael Stuhlbarg und Armie Hammer war es eine Adaption von André Acimans Roman. Der Film wurde beim Sundance Film Festival 2017 uraufgeführt. Es erhielt vier Oscar-Nominierungen, darunter eine für das beste Bild.

Familien- und Privatleben

Luca Guadagnino ist homosexuell. Ab 2017 war er in einer Beziehung mit dem Filmregisseur Ferdinando Cito Filomarino.

Er spricht fließend Italienisch, Französisch und Englisch.

Kurzinformation

Geburtstag 10. August 1971

Staatsangehörigkeit Italienisch

Berühmt: DirectorsItalian Men

Sonnenzeichen: Löwe

Geborenes Land: Italien

Geboren in: Palermo, Sizilien, Italien

Berühmt als Direktor