Saif Ali Khan ist ein indischer Filmschauspieler, der nach seinem Auftritt in dem Film "Dil Chahta Hai" bekannt wurde. Obwohl er mehrere Rollen in Filmen verschiedener Genres gespielt hat, ist er vor allem dafür bekannt, in romantischen Comedy-Filmen prominente Charaktere zu spielen. Nach seinem Debüt in einem erfolglosen Film mit dem Titel "Parampara" gelang ihm der Erfolg mit kommerziell erfolgreichen Filmen wie "Yeh Dillagi", "Main Khiladi Tu Anari" und "Hum Saath-Saath Hain" "Dil Chahta Hai", "Kal Ho Naa Ho", "Hum Tum", "Omkara" und "Parineeta" brachten ihm mehrere Auszeichnungen ein, darunter den renommierten "National Film Award" für "Bester Schauspieler". Saif, ein bezahlter Schauspieler in Bollywood, hat seine Vielseitigkeit in Filmen wie "Ek Hasina Thi", "Parineeta", "Being Cyrus" und "Omkara" gezeigt. Saif interessiert sich für viele andere Dinge als Filme und ist dafür bekannt, dass er sich gut unterhält jedes Thema - von Philosophie bis Politik und von Büchern bis Musik. Aufgrund seines Einkommens und seiner Popularität wurde er fünf Jahre in Folge auf die „Celebrity 100“ -Liste von Forbes India gesetzt. Das britische Magazin "Eastern Eye" hat ihn dreimal in die Liste der "Sexiest Asian Men" der Welt aufgenommen.

Kindheit & frühes Leben

Saif Ali Khan wurde am 16. August 1970 in Neu-Delhi, Indien, als Sohn des Schauspielers Sharmila Tagore und ihres Cricket-Mannes Mansoor Ali Khan Pataudi als Sajid Ali Khan geboren. Mansoor war ein ehemaliger Kapitän der indischen Cricketmannschaft. Saif hat zwei jüngere Schwestern, Saba und Soha. Seine Schwester Soha ist ebenfalls Schauspielerin.

Er besuchte einige Jahre die "Lawrence School, Sanawar" in Himachal Pradesh, Indien, bevor er im Alter von neun Jahren an die "Lockers Park School" in Hertfordshire, Großbritannien, geschickt wurde.

Nach seinem Abschluss am Winchester College in Großbritannien kehrte er nach Indien zurück. Anschließend erhielt er ein Angebot zum Modellieren für „Gwalior Suitings“, einen Posten, bei dem er ins Rampenlicht geriet. Er wurde auch in einem Film besetzt. Obwohl der Film nicht das Licht der Welt erblickte, ermutigte er ihn, eine Karriere als Schauspieler zu verfolgen.

Werdegang

Saif Ali Khan freute sich darauf, nach Mumbai zu ziehen und seine Karriere in der Filmindustrie zu beginnen. Zunächst wurde er jedoch von seinen Direktoren als „arrogant“ und „unprofessionell“ bezeichnet. 1991 wurde er als Hauptdarsteller in "Bekhudi" besetzt, aber aufgrund seines "Unprofessionalismus" bald durch einen anderen Schauspieler ersetzt.

1993 besetzte ihn Regisseur Yash Chopra in "Parampara". Leider scheiterte der Film an der Abendkasse. Seine nächsten beiden Filme "Aashik Awara" und "Pehchaan", beide 1993 veröffentlicht, erwiesen sich als durchschnittliche Hits.

Saif traf 1994 mit Filmen wie "Yeh Dillagi" und "Main Khiladi Tu Anari" ins Schwarze. Anschließend wurde er von der Industrie und den Medien als bankfähiger Schauspieler anerkannt.

In den nächsten vier Jahren waren neun seiner Filme kritisch und kommerziell erfolglos. Ende der neunziger Jahre war seine Karriere in einer Notlage, und die Kritiker hatten ihn abgeschrieben.

Das Jahr 1999 erwies sich jedoch als erfolgreiches Jahr für ihn, und seine Karrierechancen verbesserten sich allmählich. Während Filme wie "Yeh Hai Mumbai Meri Jaan" und "Aarzoo" zu durchschnittlichen Hits wurden, war "Kachche Dhaage" sein erster großer kommerzieller Erfolg. Anschließend spielte er eine Rolle in "Hum Saath-Saath Hain", das zu einem großen Kassenschlager wurde.

Sein Film "Kya Kehna", der im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, war ein Hit. Seine Darstellung einer negativen Rolle im Film wurde von den Kritikern als "sonnige und helle" Seite des Films bezeichnet.

Im Jahr 2001 erwies sich das Comedy-Drama „Dil Chahta Hai“ als Durchbruch in seiner Karriere. Kritiker applaudierten seiner Schauspielerei und nannten ihn einen talentierten Schauspieler. Der Film erhielt den "National Film Award" für den "besten Spielfilm in Hindi".

Der romantische Film „Kal Ho Naa Ho“ aus dem Jahr 2003 wurde als sein „Wahrzeichen“ bezeichnet. Es war ein weltweit erfolgreicher Film, und Saifs Leistung wurde von der Kritik gefeiert.

Im Jahr 2004 hatte er einen weiteren Erfolgsfilm - "Hum Tum" -, in dem er seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellte, indem er eine starke Leistung ablieferte. Um nicht typisiert zu werden, nahm er eine negative Rolle in dem Thriller "Ek Hasina Thi" ein.

Im Jahr 2005 wurde seine Rolle in "Parineeta" von der Kritik hoch gelobt. Im selben Jahr wurde er in "Salaam Namaste" besetzt, was zu einem Kassenschlager wurde.

Seine Rolle in dem Film "Being Cyrus" im Jahr 2006 brachte ihm kritische Anerkennung ein. Im selben Jahr wurde seine Darstellung von "Ishwar Tyagi" im Film "Omkara" von den Kritikern begrüßt.

2007 trat er in dem epischen Film "Eklavya: The Royal Guard" auf, der als Indiens offizieller Einstieg in die "Oscars" ausgewählt wurde. Dank seiner Leistung im Film wurde sein Wachstum als Schauspieler erneut diskutiert.

Er schmeckte Erfolg mit der Veröffentlichung des 2008er Thrillers "Race", der einer der größten Hits in diesem Jahr war. Seine schauspielerischen Fähigkeiten wurden erneut von Kritikern und Fans gleichermaßen gelobt.

2009 gründete er mit dem Produzenten Dinesh Vijan sein Produktionshaus „Illuminati Films“. Seine erste Produktion war "Love Aaj Kal", die Saif an der Spitze hatte. Es war ein großer kommerzieller und kritischer Erfolg. Anschließend spielte er die Rolle eines Terroristen in "Kurbaan", was kommerziell nicht gut lief. Saifs Leistung im Film wurde jedoch von der Kritik gefeiert.

"Aarakshan", ein umstrittener Film, der 2011 veröffentlicht wurde, brachte ihm große Anerkennung ein. In dem Film spielte er die Rolle eines rebellischen Studenten. 2012 produzierte er seinen Film „Agent Vinod“, der an der Abendkasse nicht gut lief. Seine nächste Produktion "Cocktail", in der er die Hauptrolle spielte, war ein finanzieller Erfolg.

Nach einigen erfolglosen Filmen zwischen 2012 und 2015 und einer einjährigen Abwesenheit von der Schauspielerei im Jahr 2016 entschied er sich 2017 für eine negative Rolle in „Rangoon“. Obwohl der Film nicht gut aufgenommen wurde, wurde seine Leistung gelobt.

Im Jahr 2017 erhielt seine Leistung in "Chef" positive Bewertungen. Der Film lief jedoch an der Abendkasse nicht gut.

Im folgenden Jahr spielte er "Sartaj Singh" in der von der Kritik gefeierten Thriller-Web-Serie "Sacred Games" auf "Netflix". Seine Darstellung von "Sartaj Singh", einem verstörten Polizisten, brachte ihm begeisterte Kritiken ein. Nach einer erfolgreichen ersten Staffel wurde die Serie für eine zweite Staffel verlängert, die 2019 Premiere hatte.

In der Zwischenzeit wurden zwei seiner Filme, "Kaalakaandi" und "Baazaar", im Jahr 2018 veröffentlicht. Beide Filme konnten weder die Kritiker noch die Fans beeindrucken.

2019 wurde er in dem epischen Action-Drama "Laal Kaptaan" als "Gossain" besetzt. Der Film scheiterte nicht nur an der Abendkasse, sondern beeindruckte auch die Kritiker nicht. Im folgenden Jahr spielte er "Udaybhan Singh Rathore" in einem Actionfilm mit dem Titel "Tanhaji: The Unsung Warrior". Der Film wurde zu einem Kassenerfolg und brachte mehr als 300 Millionen Pfund ein.

Hauptarbeiten

Saif Ali Khans Auftritt in "Dil Chahta Hai" wurde von den Kritikern gelobt. Nach seinem Auftritt in "Kal Ho Naa Ho" wurde er als "natürlich" und "äußerst liebenswert" beschrieben.

Sein Auftritt in "Ek Hasina Thi", wo er eine negative Rolle spielte, wurde von den Kritikern gelobt. Seine Auftritte in Filmen wie "Being Cyrus" und "Omkara" wurden auch von den Kritikern gelobt.

Auszeichnungen & Erfolge

1994 erhielt Saif Ali Khan für seinen Auftritt in "Aashik Awara" den "Filmfare Award" für "Best Male Debut". 1995 erhielt er außerdem die Nominierung "Filmfare Bester Nebendarsteller" für "Main Khiladi Tu Anari".

Im Jahr 2000 wurde er von Kachche Dhaage als bester Nebendarsteller für Filmfare nominiert. Im Jahr 2002 wurde er mit "Dil Chahta Hai" mit dem "Filmfare Award" für "Beste Leistung in einer Comic-Rolle" ausgezeichnet. Außerdem erhielt er die Auszeichnungen "Star Screen", "Zee Cine" und "International Indian Academy" für "Best Supporting" Darsteller.'

Im Jahr 2004 erhielt er von 'Kal Ho Naa Ho' mehrere Auszeichnungen, darunter den 'Filmfare Award' als 'Bester Nebendarsteller'. Für 'Hum Tum' gewann er den 'Filmfare Award' als 'Beste Leistung in einer Comic-Rolle' in 2005. Er erhielt auch den "National Film Award" als "Bester Schauspieler".

Für seine Rolle in "Omkara" gewann er 2007 die Preise "Filmfare", "Star Screen", "Zee Cine" und "IIFA" für "Beste Leistung in einer negativen Rolle".

Persönliches Leben

Saif Ali Khan heiratete im Oktober 1991 den Schauspieler Amrita Singh und ihre Tochter Sara wurde 1995 geboren. 2001 wurden sie mit einem Sohn gesegnet, den sie Ibrahim nannten. Saif und Amrita wurden 2004 getrennt. Im selben Jahr begann er mit Model Rosa Catalano auszugehen, aber sie wurden nach drei Jahren getrennt.

Saif wurde 2011 zum zehnten Nawab von Pataudi gekrönt.

Nach mehreren Jahren der Werbung heiratete er am 16. Oktober 2012 die Schauspielerin Kareena Kapoor. Ihre Werbung und die anschließende Heirat erhielten mediale Aufmerksamkeit. Ihr Sohn Taimur wurde am 20. Dezember 2016 geboren.

Kurzinformation

Geburtstag 16. August 1970

Staatsangehörigkeit Inder

Berühmt: ActorsIndian Men

Sonnenzeichen: Löwe

Geborenes Land: Indien

Geboren in: New Delhi

Berühmt als Darsteller

Familie: Ehepartner / Ex-: Kareena Kapoor (m. 2012), Amrita Singh (m. 1991–2004) Vater: Mansoor Ali Khan Pataudi Mutter: Sharmila Tagore Geschwister: Saba Ali Khan, Soha Ali Khan Kinder: Ibrahim Ali Khan, Sara Ali Khan, Taimur Ali Khan Stadt Pataudi: Neu-Delhi, Indien Weitere Fakten Bildung: Winchester College-Preise: Padma Shri Filmfare Awards Nationaler Filmpreis für den besten Schauspieler